Humanitäre Hilfe

Offene Kampfhandlungen im Krieg gegen die Ukraine finden seit dem 24.2.22 statt.

Die Randbedingungen und Bedarfe verändern sich hochdynamisch, täglich stellt sich die Situation neu dar.

Aktuell gibt es drei Bereiche, in denen wir uns betätigen:

  • Der Großteil der Mitarbeiter des Martin-Klubs ist in Dnipro geblieben. Wir wollen den Ausfall anderer Finanzierungsquellen des Martin-Klubs kompensieren, um ihm weiter die Arbeit vor Ort zu ermöglichen. Wie schon 2014 zu Beginn des Krieges in der Ostukraine werden nun auch wieder Flüchtlinge betreut, bei der Fluchtorganisation geholfen.
  • Wir nehmen Menschen aus dem Umfeld des Martin-Klubs in Deutschland persönlich oder bei nahen Bekannten auf und kommen für ihre unmittelbaren Nöte auf. Dafür werden Fahrten an die ukrainische Grenze organisiert. Bei der Kommunikation mit den deutschen Behörden werden wir selbstverständlich zur Hilfe stehen und unsere Erkenntnisse auch anderen zur Verfügung stellen.
  • Menschen in der Ukraine, denen der Krieg die unmittelbare Lebensgrundlage entzogen hat, wollen wir zumindest finanziell unter die Arme greifen. Dies kann z.B. viele ehemalige Klienten des Martin-Klubs betreffen, die immer schon am unteren Ende der sozialen Nahrungskette gestanden haben.

Die Koordination läuft wieder über den Martin-Klub.

Selbstverständlich erfolgt unsere Arbeit weiterhin vollständig ehrenamtlich.