Abgeschlossene Projekte

„Aktiver Nachmittag“ (Laufzeit von bis)

Geplant ist, den Kindern und Jugendlichen aus dem Kinderdorf einmal pro Woche einen aktiven Nachmittag im Stadtzentrum Makejevkas zu ermöglichen. Ein gemeinsames Gruppenerlebnis kann das Zusammengehörigkeits- und Verantwortungsgefühl weit stärken. Diese Beschäftigung kann sportlich, musikalisch oder künstlerisch ausgelegt sein. Als Kosten sind ca. 65 € pro Monat für Personal und Beförderung anzusetzen.

Julenka e.V. fördert seit November 2012 einen wöchentlichen aktiven Nachmittag. Das bisherige Spektrum der wöchentlichen Aktivitäten reichte von Besuchen im Museum, Kino und Eisbaden. Weitere Nachmittage sind in Planung, um noch besser nach Altersgruppen und Art der Aktivität differenzieren zu können.


„Individuelle Förderung“ (Laufzeit von bis)

Derzeit wohnen 16 Kinder im Kinderdorf – sie werden von Betreuern versorgt, die jeweils einzeln täglich im Kinderdorf in 24h-Schichten arbeiten. Damit ist die Versorgung gesichert, jedoch ist eine individuelle Förderung wie z.B. Hausaufgabenbetreuung der zum Teil mehr als 16 Kinder nicht möglich.

Das Ziel ist es, dass die Kinder das Kinderdorf bald in eine sichere Umgebung verlassen können und sie ein selbständiges Leben führen können. Dazu kann ein zusätzlicher Pädagoge wertvolle Hilfe leisten, indem er neben Einflussnahme auf gute Erziehung und Schulbildung auch auf die individuellen Probleme der Kinder eingeht.

Er kann den Kindern helfen, aus alten Verhaltensmustern wie z.B. rauchen oder rumhängen auszubrechen und ihnen Werte wie Eigeninitiative vermitteln und Interesse für sinnvolle Beschäftigungen wecken.

Unser Ziel ist es deswegen, neben der bisherigen Betreuung einen weiteren ausgebildeten Pädagogen in den Nachmittagsstunden und am Wochenende zu finanzieren, der sich diesen Aufgaben annimmt. Dafür sind ca.170 € monatlich notwendig.


Projekt „Kängeruh“ (Resozialisierung von jungen Müttern) (Laufzeit von bis)

2018 zogen die Mitbewohner von einer Wohnung in ein Haus. Hier leben aktuell drei alleinerziehende Mütter mit Ihren Kindern. Die Idee des Projekts ist, dass sich die Mütter zunehmend an den Lebenskosten beteiligen bis hin zur Selbständigkeit. Dies wird durch das neue Projekt „Backstube“ ermöglicht. Durch den Verdienst in der Backstube, erhalten die Mütter genug Lohn, um sich Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen. Sie helfen sich gegenseitig bei der Kinderbetreuung, womit sie sich jeweils Raum und Zeit für Arbeit und sogar Freizeit schaffen, was für Alleinerziehende ein sehr kostbares Gut ist.