Förderschwerpunkt: Haus „Fäustling“

Im großen Wohnhaus fanden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche junge Mütter mit ihren Kindern sowie hilfsbedürftige Jugendliche Unterschlupf und Begleitung in ihrer schwierigen Lebenssituation. Viele von ihnen bleben mehrere Monate, andere nur kurzzeitig. Julenka e.V. finanziert die pädagogische Förderung, die eine pensionierte Lehrerin für die Kinder im Projekt anbietet, und bereitet die zumeist bildungsfernen Sprößlinge auf die Schule vor. Zwei der jungen Mütter entwickelten sich so positiv und stabil, dass sie mit ihren Kindern in das Wohnprojekt Känguruh umziehen konnten.

Der Name „Rukavitschka“ ist angelehnt an ein altes ukrainisches Märchen, in dem beschrieben wird, dass zahlreiche Tiere in einem verlorenen Handschuh Platz und Zuflucht finden. Obwohl das Haus recht groß ist, heißt es manchmal auch hier eng zuammenzurücken, wenn besonders viele hilfsbedürftige Menschen anklopfen.