15 Jahre Martin-Klub – Teil 1: Straßenkinder

Evolution der Hilfe. Das Leben geht weiter

Der Martin-Klub hat sein 15-jähriges Jubiläum begangen. Nach diesen 15 Jahren, die sich die NGO aus Makeevka (Donetsker Gebiet) dem Retten von Straßenkindern gewidmet hat, entwickelte sich die Organisation zum Netzwerkkoordinator und hat seine Zielgruppe bedeutend erweitert. Ein Rückblick, der von der langjährigen Martin-Klub-Mitarbeiterin Aljona Gorgadze-Kuznecova aus dem Russischen ins Deutsche übersetzt wurde.  Weiterlesen »

Bilder vom neuen Haus

Aktuelle Bilder von Ende August.
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Danke

Beide Häuser des Martin-Klubs werden intensiv genutzt. Obwohl sie nun durch eine Grenze getrennt sind, gibt es einen regen Austausch der Martin-Klub-Mitarbeiter. Olga Nikolajevna ist als einzige Erzieherin im Donbass geblieben und betreut dort das Kinderdorf mit aktuell vier jungen Müttern und deren insgesamt sechs Kindern. Besonders dort in der Ostukraine sind die Zustände sehr schwer, das tägliche Leben eine große Herausforderung. November 2015 schrieb uns Viktoria in einer Mail:

„Olga aus Makeevka kam zu uns. Wir weinten gemeinsam, unterhielten uns. Sie trug mir auf, euch ein großes Dankeschön für die Unterstützung zu sagen. Das ist kein Dank aus Höflichkeit. Es ist Dankbarkeit dafür, dass die Menschen leben. Darunter auch Olgas Familie.“

 

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Waschtag

Die politische Situation in der Ukraine ist nach wie vor angespannt. In unseren beiden ukrainischen Kinderdörfern versuche alle Beteiligten, den Alltag möglichst gelassen anzugehen. Die ausgewanderten Martin-Klubler richten nach und nach das neue Haus her. Im Garten entsteht ein großes Gemüsebeet, dazu gibt es neuerdings Gänseküken und Hühner, die schon fleißig Eier legen.

Waschtag im Kinderdorf, auch die Schuhe sind mal dran.

Waschtag im Kinderdorf, auch die Schuhe sind mal dran.

Das neue Wohnhaus

Das neue Wohnhaus wurde in den vergangenen Wochen eingerichtet: Dank zahlreicher Spenden konnte Julenka e.V. helfen, den Kühlschrank zu finanzieren sowie das Haus mit ausreichend Betten auszustatten, um auch in Zukunft Flüchtlinge und Hilfsbedürftige aufnehmen zu können.

Bild Bettaufbau (2)

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