Geschichte des Martin-Klubs

 
 
Im Jahr 1999 beschlossen Viktoria und Swetlana, etwas gegen die weit verbreitete Armut in der Ostukraine zu tun. Beide hatten bereits ihr Studium absolviert, eigene Familien gegründet und kümmerten sich nun ehrenamtlich um hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in der Region Makejevka. Der Schwerpunkt der Arbeit des Martin-Klubs lag zunächst noch auf der Unterstützung von Waisenkindern aus staatlichen Heimen. In der Schreibweise M.art.in-Klub zeigt sich außerdem das erklärte Ziel, durch die Beschäftigung mit verschiedenen Tätigkeiten und Künsten zur Unabhängigkeit der Kinder beizutragen (music – art independent). Es entwickelte sich daraus eine Organisation, die zunehmend zu einer Art „Auffangstation“ für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche wurde.Der Name „Martin-Klub“ leitet sich ab aus den Anfangsbuchstaben der russischen Wörter für
M – (Jugend)
A – (Aktivität)
R –  (Gleichberechtigung)
T –  (Kreativität)
IN –  (Initiative)

Im ersten eigenen Haus des Projektes erhalten Kinder ein Dach über dem Kopf und lernen durch die Begleitung von Pädagogen, wie sie zukünftig selbständig leben können.

Bis heute ist der Martin-Klub auf über zehn haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter angewachsen, die in verschiedenen Projekten mehr als hundert Hilfsbedürftigen jährlich Unterstützung geben.

Durch verschiedene Fördergelder konnten weitere Projektfelder erschlossen werden, z.B. 2010 das Haus für junge Mütter.

Es besteht ein enger Austausch mit ähnlichen Organisationen in der Ostukraine, mit denen z.B. auch gemeinsame Aktionen durchgeführt werden.
Links zu Organisationen mit denen der Martin-Klub zusammenarbeitet

– Charity fund „Republic Pilgrim“ – Mariupol (www.republicpilgrim.org/)

– NGO “Youth Alternative center” — Donetsk (http://gorod-solnca.org/)

– Rights protection center «POSTUP» – Lugansk (http://postup.lg.ua/)

– NGO „Class“ – Alchevsk – Regional branch of Ukrainian public organization «Committee of voters of Ukraine” Severodh

 

Der Martin-Klub hat sich zu einer führenden staatlich unabhängigen Organisation (NGO) in der Region entwickelt.

 

 

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