Neues Kuchenprojekt gestartet


Aljona durchlebte zahlreiche Schicksalsschläge. Zusammen mit ihrem vierjährigen Sohn fand die alleinerziehende Mutter im Martin-Klub ein Dach über dem Kopf und eine Ausbildung zum Koch und Konditor. Das Foto zeigt sie stolz mit Ihrem Köchinnen & Konditor – Diplom, das sie am 02.10.2017 erhielt.

Ihr Projekt „Hausgemachtes“, vertrieben über Mundpropaganda und soziale Netzwerke, wird bereits stark nachgefragt. Liebevoll verpackte Kuchen werden in und um Dnipropetrowsk verkauft. Mehrere neue Arbeitsplätze werden dadurch geschaffen: neben Aljonas Arbeitsplatz außerdem in der Koordination, Vermarktung und Lieferung. Es sind vor allem Arbeitsplätze für junge Menschen, die einige Krisen im Leben erfuhren und im Martin-Klub „strandeten“. Junge Menschen, die viel Ermutigung und Bestätigung brauchen, um ihre Talente (wieder) zu entdecken. Wir danken allen Unterstützern, die dem Aufruf in unserem Weihnachtsrundbrief folgten und spendeten. Nun können zwei Backöfen sowie weitere notwendige Geräte im Wert von 800 € angeschafft werden, um dieses nachhaltige Projekt zeitnah voranzubringen.

Rückblick 2017

Liebe Freunde des Julenka e.V.,

ein ereignisreiches und sehr erfolgreiches Jahr 2017 geht zu Ende. Wir sagen DANKE!

Zusammen haben wir es geschafft, allen Martin-Klub-Mitarbeitern und damit allen von ihnen Betreuten eine neue Zukunftsvision zu geben.
Die Ereignisse seit 2014 verursachten eine große Unsicherheit in der gesamten Ukraine und damit auch im Martin-Klub. Dieses jetzt zu Ende gehende Jahr ist ein sehr bedeutendes für unsere Freunde, denn Sie sind nun endlich im Dnipropetrowsker Gebiet auch mental angekommen. Ein entscheidender Schritt hierfür war die Projektwoche in Deutschland, wo sie viele gemeinnützige Initiativen kennengelernt und sich in einem Strategieworkshop beraten lassen haben. Sehr viele dieser Ideen setzen sie seitdem erfolgreich um. Sowohl die Neuverteilung von Vereinsaufgaben als auch die Tatsache, dass jeder Mitarbeiter auch wirklich mal Urlaub machen kann (was in den vergangen Jahren nicht möglich war), setzen neue Kräfte und Visionen frei.

Nach wie vor fokussiert sich der Martin-Klub auf unverschuldet in Not geratene Bedürftige, vernachlässigte Kinder und von den Folgen der innerukrainischen Kämpfe traumatisierte Menschen. Unser Julenka e.V. war beständig an ihrer Seite, auch materiell.

Kinderdorf in Chanschonkowo (Ostukraine)

Acht Bewohner werden aktuell durch eine Sozialarbeiterin betreut. Sie leben alle ausschließlich von unserer Unterstützung. Die im Donbass verbliebenen Menschen haben es sehr viel schwerer in jeder Hinsicht. Julenka e.V. finanziert das monatliche Gehalt der Sozialarbeiterin sowie Materialien in Höhe von insgesamt 200€. Hier besteht selbst für kleinste regelmäßige Spenden stets Bedarf. Wir sind froh, dass wir trotz der ungünstigen politischen Situation mit diesem Projekt helfen können und hoffen, dass sich für die Menschen dort bald bessere Zukunftsperspektiven auftun.

Um den Martin-Klub und seine zu Betreuenden in Ihrer Selbständigkeit kontinuierlich zu unterstützen, bedarf es weiterhin diverser Spenden. Wir als Julenka e.V. versichern Ihnen, dass jeder gespendete Cent dem Martin-Klub und den darin betreuten Menschen zu 100% zu Gute kommt. Mit jeder Spende, sei sie einmalig oder kontinuierlich, ermöglichen Sie benachteiligten Menschen, speziell Kindern in der Ukraine, eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Neues Kinderdorf „Fäustling“ (Orliwschina bei Dnipropetrowsk)

Ein Spiel- und Sportplatz befindet sich kurz vor der Fertigstellung, wo die neun Kinder mit ihren sechs Müttern bald jederzeit spielen können. Finanziert wird er zu 1/3 durch Julenka-Spenden, die restlichen Gelder konnten in der Ukraine akquiriert werden (z.B. aus Spenden des lokalen Fernsehens).

Die grundlegenden Bedürfnisse sind hier gedeckt, Julenka e.V. fokussiert sich in seiner Arbeit v.a. auf eine nachhaltige Entwicklung und auf eine zunehmende Selbständigkeit der betreuten Personen.